Die bigMESSAGE-Manuskripte vom 12. bis 24. Februar 2026
Autor: Uwe Burkert, Speyer
Thema: Biblischer Weiberfastnachts-Knigge: Achtung!
Donnerstag, 12. Februar 2026, 20:45 Uhr

Du weißt - heute ist "Weiberfastnacht", "schmutzge Dunschtig", "Schwerdonnerstag"? Oder wie immer der Tag bei Dir zuhause heißt, an dem die Männer normalerweise nur die zweite Geige spielen – oder gar keine Rolle. Denn die Frauen haben die Hosen an auf allen Fastnachts- und Karnevals-Partys. Dabei warnt schon der biblische Weiberfastnachts-Knigge: "Liefere dich nicht einer Frau aus, damit sie nicht Gewalt bekommt über dich." Am gefährlichs¬ten sind laut Bibel die unbekannten Schönen: "Nah dich nicht einer fremden Frau, damit du nicht in ihre Netze fällst." Be¬sonders gefährlich: Musikerinnen. "Verkehr nicht mit einer Saitenspielerin, damit du nicht durch ihre Töne gefangen wirst." Vorsicht: "Auf eine Frau mit frechem Blick gib acht." (Sir 26,11a), so die Bibel. Warum? "Wegen einer Frau kamen schon viele ins Verderben, sie versengt ihre Liebhaber wie Feuer." Die Bibel kann allerdings auch anders. Kostproben? "Wer eine Frau gewinnt, macht den besten Gewinn." (Sir 36,29a) Den besten Gewinn? Also, geht doch - dagegen ist jeder Jackpot eine Nullnummer. Oder: "Eine gute Frau - wohl ihrem Mann! Die Zahl seiner Jahre verdoppelt sich." (Sir 26,1) Na dann – langes Leben und feiert doch einfach mal Eure Frauen heute! Heute – und alle Tage!
Thema: Alaaf, Helau – oder wie lautet Dein Fastnachts-Mantra?
Dienstag, 17. Februar 2026, 20:45 Uhr
Wie lautet Dein Fastnachts- oder Karnevals-Mantra? Helau oder Alaaf, Olau oder Narri-Narro? Ein Mantra ist ein Wort oder eine Silbe mit spiritueller Kraft, die sich beim Sprechen oder Singen wie von selbst entfaltet. Deshalb werden Mantras oft mantraartig wiederholt, also in regelmäßiger Folge, immer und immer wieder. Und es ist gar nicht so sehr der Text, sondern es ist vor allem der Klang des Mantras, der Energie spendet und die Konzentration intensiviert, die Fokussierung auf das Wesentliche. Von der Kraft des Alaaf-Mantras singt zum Beispiel die Kölner Band Brings. Denn in ihrer Hymne "Mer singe Alaaf" heißt es: "Komm, wir singen Alaaf, denn sonst sind wir verloren, und wir singen ganz vorsichtig für ein bessres Morgen". Und vorher, leise, aber fast beschwörend: "Und wir singen Alaaf, vielleicht ein bisschen stiller, und das, was war, kommt ganz bestimmt bald wieder". So tröstet das Alaaf-Mantra und gibt Kraft und Energie, wenn Karneval und Fastnacht jetzt wieder ausgelassen gefeiert werden und manchmal sogar ohne Limits. Ein Mantra ist ein Wort oder eine Silbe mit spiritueller Kraft, die sich beim Sprechen oder Singen wie von selbst entfaltet: ob Alaaf oder Amen, Helau oder Halleluja. Oder wie lautet Dein - "närrisches" Mantra?
Thema: Seit Aschermittwoch ... geht's erst richtig los!
Donnerstag, 19. Februar 2026, 20:45 Uhr
Seit Aschermittwoch - ist alles vorbei … ! Alles vorbei? Von wegen! Denn ab jetzt wird Kurs genommen auf den Tag der Tage, auf das Fest der Feste, auf die große Verheißung und das Versprechen, dass die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt – nicht das letzte Wort haben werden. In dieser Welt, in der eher die Reichen und Mächtigen den Ton angeben; in dieser Welt, in der vor allem die was gelten, die schön sind und berühmt. Tagtäglich kommen Menschen um in dieser Welt, tun sich schreckliche Dinge an, werden getroffen von schrecklichen Schicksalsschlägen, Liebe zerbricht, Paare gehen auseinander und Freundschaften zerbrechen, Sorgen plagen, Nachbarn terrorisieren sich, Politiker plustern sich auf, Neunmalkluge wissen alles besser, Menschen verhungern und verdursten, werden eingesperrt, umgebracht; liebe Menschen, die Dir ans Herz ge¬wachsen sind – sterben. All das und noch viel mehr passiert jeden Tag auf dieser Welt. Warum Du trotzdem nicht verzweifeln musst? Weil Ostern Gott den einen, ersten, Jesus auferweckt hat, aus dem Grab holt. Nicht mal der Tod hat seitdem das letzte Wort ist die Vision von Ostern - und schon gar nicht die Großen und Mächtigen, Chefs oder Politiker. Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Im Gegenteil. Nimm jetzt - Kurs auf Ostern!
Thema: Nimm zu in der Fastenzeit: Mehr Sinn, mehr Gott!
Dienstag, 24. Februar 2026, 20:45 Uhr
Woran denkst Du als erstes beim Stichwort "Fastenzeit"? Von allem etwas weniger? Weniger Fernsehen, Alkohol, PC, Süßigkeiten? Dabei solltest Du eigentlich zulegen in der Fastenzeit und zunehmen. Denn Verzichten und Kürzertreten auf der einen Seite sollen Dich ja vor allem frei machen für anderes, Dir die Augen öffnen und überhaupt mal wieder die Zeit dafür geben, Dich zum Beispiel mit Freunden und Freundinnen auszutauschen über das, was wirklich zählt, worauf's Dir ankommt bei dem, was Du so jeden Tag tust und lässt und manchmal möchtest und dann doch nicht hinkriegst. Was gibt Deinem Leben Richtung und Orientierung? Wohin biste unterwegs? Was willst Du erreichen? Was hilft Dir dabei, was nicht? Ist "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" so eine Richtschnur, ein roter Faden in Deinem Leben? Oder willst Du vor allem viel Kohle machen, um Dir viel leisten zu können? Hast Du's satt mitanzusehen, wie vielen Menschen es schlecht geht auf dieser Welt - und willst was dagegen unternehmen? Kommt Gott in Deinen Plänen vor? Wie wär's mit Zulegen und Zunehmen in der Fastenzeit? Mehr Sinn, mehr Tiefe, mehr Selbst-, mehr Gottvertrauen?